Tennis und Yoga mögen wie Gegensätze erscheinen, doch beide verlangen Präsenz, Achtsamkeit und connection für den Körper. Faye erzählt, wie die Kombination dieser beiden Praktiken ein Gleichgewicht zwischen Energie und Ruhe schafft und dir hilft, dich sowohl auf dem Platz als auch abseits davon mit mehr Kraft, Fokus und Leichtigkeit zu bewegen.
Wie bist du zu Tennis und Yoga gekommen? Was hat dich jeweils daran gereizt?
Ich habe mit Tennis angefangen, weil ich es genieße, verschiedene Bewegungsarten zu kombinieren. Tennis vereint Koordination, Beweglichkeit und schnelle Entscheidungsfindung. Ich liebe das Gefühl, im Moment auf den Ball zu reagieren, mich schnell zu bewegen und mit einer anderen Spielerin oder einem anderen Spieler verbunden zu sein.
Yoga kam aus einem anderen Grund in mein Leben. Während es bei Tennis um Energie und Interaktion mit anderen geht, gibt mir Yoga Raum für mich selbst. Wenn ich meine Matte betrete, bin nur ich da. Yoga ermöglicht es mir, langsamer zu werden, wahrzunehmen, was in meinem Körper geschieht, und Achtsamkeit zu finden.
Auch wenn Tennis und Yoga sehr unterschiedlich erscheinen, sehe ich sie als perfekte Ergänzung. Beide bringen spielerische Energie mit sich. Tennis gibt mir Kraft und Aufregung, während Yoga mir Ruhe und Erneuerung schenkt.
Wie ergänzen sich Tennis und Yoga?
Auf den ersten Blick mögen Tennis und Yoga wie Gegensätze wirken. Tennis ist schnell, wettkampforientiert und voller blitzschneller Reaktionen. Yoga kann langsam, ruhig und erdend sein. Genau deshalb funktionieren sie so gut zusammen.
Auf dem Platz schärft Tennis deine Reflexe, baut Kraft auf und zwingt dich dazu, in Sekundenbruchteilen Entscheidungen zu treffen. Yoga gleicht diese Intensität aus, indem es Stille, Achtsamkeit und ruhigen Fokus lehrt. Es hilft dem Nervensystem bei der Erholung und hält den Geist stabil.
Tennis verlangt, dass du dich schnell bewegst und rasch reagierst. Yoga erinnert dich daran, innezuhalten und zu empfangen. Zusammen schaffen sie ein Gleichgewicht zwischen Anstrengung und Entspannung.

Positionen für Tennisspieler
Yoga ist für Tennisspieler sehr hilfreich, weil es Verletzungen vorbeugt und die Regeneration unterstützt. Tennis baut Kraft, Ausdauer und Koordination auf, kann aber auch Verspannungen verursachen, besonders in den Schultern, Hüften und im Psoas-Muskel (einem tiefen Hüftbeuger).
Der Psoas wird nach langen Stunden des Laufens und Ausfallschritts oft fest. Wenn er angespannt bleibt, kann das die Ausrichtung beeinträchtigen und die Bewegung auf dem Platz einschränken. Dehnübungen aus dem Yoga helfen, diese Spannung zu lösen und dem Körper wieder Gleichgewicht zu geben.
Einige hilfreiche Positionen sind:
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Variation des tiefen Ausfallschritts – um die Hüftbeuger zu dehnen und zu lösen.
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Eidechsenhaltung – um die Hüften tief zu öffnen und Verspannungen nach einem Spiel zu lösen.
Über einzelne Muskeln hinaus verbessert Yoga auch die Flexibilität, das Körperbewusstsein und die Erholungszeit. Das bedeutet, dass Spieler mit mehr Freiheit und weniger Belastung auf den Platz zurückkehren können.
10-Minuten-Warm-up-Flow vor dem Match mit Faye
Mach dich bereit für dein Tennismatch mit dieser kurzen 10-minütigen Yoga-Routine, die darauf ausgelegt ist, deinen Körper aufzuwärmen, die Konzentration zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen. Diese Einheit umfasst:
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Atmung: Nimm dir einen Moment, um dich auf deinen Atem zu konzentrieren und deinen Geist zu beruhigen.
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Gelenkmobilisierung: Mobilisiere Schultern, Hüften, Handgelenke und Knöchel, um locker und bereit zu bleiben.
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Sanfte Bewegung: Fließe durch sanfte Bewegungen, um von hoher Energie zu achtsamer Konzentration überzugehen.
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Atmung mit Bewegung: Verbinde Ein- und Ausatmung mit deiner Bewegung, um Körper und Geist zu erden.
Perfekt für Tennisspieler, die Leistung mit Achtsamkeit verbinden möchten. Mach mit und betrete den Platz mit dem Gefühl, ausgeglichen, energiegeladen und bereit zum Spielen zu sein!
Kontakt
Instagram: @faye.s.yoga
Website: www.fayesyoga.com










