Wenn das Tempo zunimmt, aber dein Körper sagt Pause, wenn dein Geist rast, aber dein Atem feststeckt—das ist Stress, der nach Aufmerksamkeit ruft. Und in den kälteren, dunkleren Jahreszeiten tritt er oft häufiger auf.
Der Winter hat eine Art, uns äußerlich zu verlangsamen, während sich der innere Stress aufbaut. Das Licht verändert sich. Routinen werden gestört. Die Motivation lässt nach. Wir können uns benebelt, erschöpft oder disconnected fühlen. Und für viele bringt diese Jahreszeit ein tieferes emotionales Gewicht mit sich.
Aber sie bietet auch etwas Kraftvolles: die Chance, nach innen zu kehren, sich neu zu verbinden und zu regenerieren. Hier kommt die Wissenschaft des Stresses (und die Praxis des Yoga) ins Spiel.
Stress ist ein Signal
Stress ist kein Versagen. Es ist keine Schwäche. Es ist Information von deinem Körper, der nach Fürsorge fragt.
Unbeachtet kann Stress das Nervensystem abnutzen und Schlaf, Energie, Verdauung, Konzentration und emotionales Gleichgewicht beeinträchtigen. Aber wenn wir mit Bewusstsein reagieren, begin wir diese Beziehung zu verändern. Und mit den richtigen Werkzeugen bauen wir Resilienz auf.
Wie Yoga das Nervensystem unterstützt
Dr. Michele Tugade, Professorin der psychologischen Wissenschaft an der Vassar College und Direktorin des The Resilience Lab, untersucht, wie wir uns von Stress erholen. Ihre Forschung zeigt, dass Resilienz nicht bedeutet, “zurückzuspringen“, sondern Praktiken zu entwickeln, die uns helfen, voranzukommen, besonders in schwierigen Zeiten.
In ihrem Artikel Finding Light in the Hazy Shade of Winter, schreibt sie: “Auch wenn der Nebel aufzieht, können wir unser Licht durch Rituale finden, die uns mit uns selbst verbinden.”
Das ist das Herz des Yoga. Die Praxis wird zu einem festen Ritual, das uns hilft:
-
Das Nervensystem zu regulieren
-
Die Atmung wiederherzustellen
-
Emotionale Klarheit und Präsenz aufzubauen
-
Energie und Emotionen durch den Körper zu bewegen
Bei konsequenter Praxis beruhigt Yoga nicht nur—es verändert, wie wir auf zukünftigen Stress reagieren.

Die Kraft des Atems
Du musst dich nicht eine Stunde lang bewegen, um die Veränderung zu spüren. Manchmal reicht ein Atemzug aus, um begin.
Atemübungen haben gezeigt, dass sie Cortisolspiegel reduzieren, die Herzfrequenz regulieren und die Konzentration erhöhen—all das hilft dem Gehirn und Körper, sich effizienter von Stress zu erholen.
Langsames, bewusstes Atmen kann einen Moment des Neustarts inmitten eines chaotischen Tages bieten. Langfristig ist es eine der zugänglichsten Möglichkeiten, deine mentale und emotionale Gesundheit zu unterstützen.
Die Rolle von Yoga in der Stressbewältigung erforschen
Laut dem National Institute of Mental Health (2024) nehmen stressbedingte Zustände wie Angst und Depressionen zu, insbesondere bei Frauen im College-Alter in den USA. Und der Winter verstärkt diese Herausforderungen oft, was es schwieriger macht, die Energie und Klarheit zu finden, die für Selbstfürsorge notwendig sind.
Deshalb hat sich Manduka mit Dr. Tugade und dem Resilience Lab am Vassar College zusammengetan, um Matten und Blöcke für eine laufende Forschungsstudie bereitzustellen: Yoga für Empowerment.
Diese Studie untersucht, wie eine strukturierte Yogapraxis helfen kann:
-
Symptome von Angst und Depression zu reduzieren
-
Selbstvertrauen und emotionale Regulation zu unterstützen
-
Resilienz in Übergangsphasen des Lebens zu kultivieren
Erfahren Sie mehr über die Forschung im Resilience Lab am Vassar College.
Praxis als Rückkehr
Der Winter fordert uns auf, langsamer zu werden, und Yoga bietet uns eine Möglichkeit, dies zu tun. Mit Absicht und Mitgefühl.
Wenn die Welt laut wird, kann Ihre Matte zu einem ruhigen Zufluchtsort werden. Wenn Emotionen schwer wirken, kann der Atem einen sanften Neustart bieten. Und wenn Sie sich festgefahren fühlen, kann achtsame Bewegung Ihnen helfen, sich vom Stress zur Präsenz zu bewegen.
Sie müssen nicht flexibel sein. Sie müssen nur bereit sein.
Sie müssen sich nicht stark fühlen. Sie müssen nur auftauchen.
So wird Resilienz aufgebaut: nicht auf einmal, sondern im Laufe der Zeit. Mit jedem Atemzug. Mit jeder Entscheidung. Mit jeder ruhigen Rückkehr zu sich selbst.
Quellen
Tugade, M.M. (2025). Licht finden im nebligen Schatten des Winters. Psychology Today. https://www.psychologytoday.com/us/blog/everyday-resilience/202512/finding-light-in-the-hazy-shade-of-winter







